fire fighting since 1904

1904 bis 1945

 

1930
Die Handdruckspritze wurde durch eine Motorspritze ersetzt.  

1932
Stolz präsentiert sich unsere Wehr um den Wehrleiter Felix Berkholz mit der Motorspritze vor dem Steigeturm, der Ende der 40er Jahre abgerissen worden ist.


Bild 00-F Wehr 1932

Die Kameraden an einem Übungsabend an der Motorspritze im Jahre 1932 am Köpchensee

Bild 00-G - Motorspritze 1932

Im März 1935 wurde das Sonderreferat FFB (Freiwillige Feuerwehr Berlin) eingerichtet. Dieses hatte u.a. für die einheitliche Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehren zu sorgen. Es wurde festgelegt, welcher F-Zug (so hieß es nun) als Normalzug mit  2 Fahrzeugen und welcher als Halbzug mit einem Fahrzeug zu gelten hatte. Die mit Pferden bespannten Fahrzeuge wurden außer Dienst gestellt.

Bis 1937
In Blankenfelde fuhr die Feuerwehr bis zu dieser Zeit mit pferdebespannten Fahrzeugen.
Für jeden Einsatz wurden 2 Gespanne vom Stadtgut gestellt. Desgleichen haben auch Kameraden der Feuerwehr, die einen landwirtschaftlichen Betrieb besaßen, angespannt. Am Ende eines Einsatzes wurde immer festgelegt, wer beim nächsten Einsatz anspannt. 
Als Entschädigung erhielt der zuerst an der Brandstelle erschienene Gespannführer 5 Mark und der zweite 3 Mark.

Eine Feuerwache im heutigen Sinne gab es zu dieser Zeit noch nicht. Es existierte ein Spritzenhaus auf dem Grundstück der Hauptstr. 14  (neben der heutigen Feuerwache). Dieses Spritzenhaus war ein massives Haus, das zuerst die pferdebespannten und dann die motorbetriebenen Fahrzeuge beherbergte. Ebenfalls waren dort die persönlichen Ausrüstungen untergebracht.

 

 

1937
Die Feuerwehr Blankenfelde erhielt ein erstes Motorfahrzeug, einen Stöwer Pkw mit TS-Anhänger.

Bild 00-H - Stwer

Damit wurde unsere Freiwillige Feuerwehr als Halbzug eingestuft.

Um 1938
In Vorbereitung des 2. Weltkrieges wurden die Aufgaben um den Luftschutz erweitert. Flächendeckend sind Sirenen installiert worden.
In Blankenfelde war die Sirene auf dem Dach des Stadtgutes angebracht worden (bis 1994 ertönte sie von dort).  Allerdings erfolgte die Alarmierung bei Feuer noch nicht über diese Sirene, dies geschah erst in den Jahren nach Kriegsende.
Die Alarmierung der Feuerwehr erfolgte über eine mit Pressluft betriebene Sirene (Tyfone), diese war auf dem Haus Hauptstrasse 27 installiert worden. 
Der Kamerad und Wehrleiter Felix Berkholz betrieb in diesem Haus seit ca. 1930 sein Friseurgeschäft und war damit immer bereit, die Sirene auszulösen.

Mittwoch, 20. September 2017

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