fire fighting since 1904

1904 bis 1945

Die Alarmierung der Kameraden bei Feuer erfolgte in den ersten Jahren durch Albert Müller, genannt Kanonen-Albert, der mit einer Glocke durchs Dorf lief.

Bild 00-C - Feuermeldestelle

Auf dem Foto des Hauses von Wehrleiter Wilhelm Linow ist zu erkennen, dass hier die Feuermeldestelle war.
Eine weitere Feuermeldestelle befand sich in späteren Jahren in der Buchholzerstraße bei Gustav Berkholz. Er lief dann zum Stadtgut und betätigte eine Glocke, die sich an einem Pfeiler an dem Ausgang der Berliner Straße befand. Meistens ist dann der Kamerad Georg Tinius mit einer Glocke durch Blankenfelde gelaufen und hat die Kameraden gerufen und die Einwohner informiert.

 

1911 – 1912 Wehrleiter Bernhard Gutschmidt 

  Bild 00-D - Bernhard Gutschmidt   
                       
Der Mühlen- und Bäckermeister war nur ein Jahr Wehrleiter in Blankenfelde, bevor er im April 1912 plötzlich verstarb.

 

1912 – 1939 Wehrleiter Felix Berkholz   

   Bild 00-E - Felix Berkholz
 
Der Friseurmeister Felix Berkholz war bereits ab Mai 1905 als Utensilienverwalter für die Ausrüstung und Geräte unserer Wehr verantwortlich. Im Juni 1912 übernahm er das Amt des Oberführers, das er dann für 27 Jahre ausübte.
Nur kurze Zeit, während des 1. Weltkrieges,  lag die Führung unserer Wehr in den Händen des Schmiedemeisters Emil Hübeler.

 

 

1920
Am 1. Oktober 1920 trat das Groß-Berlin-Gesetz in Kraft. Pankow und auch Blankenfelde kamen als 19. Verwaltungsbezirk zu Groß-Berlin.
Bis 1924 waren in die Berliner Feuerwehr 65 Freiwillige Feuerwehren integriert worden.  Die Freiwilligen Feuerwehren und die Berufsfeuerwehren wurden mit einer einheitlichen Ausrüstung ausgestattet, um eine reibungslose Zusammenarbeit vor Ort zu gewähren.

1924
Die Freiwilligen Feuerwehren wurden in einem eigens für sie gebildeten eigenständigen „Verband der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Berlin“ zusammengefasst.  Unsere Wehr zählte zu dieser Zeit 16 Kameraden.

Einsätze in  1920er Jahren
Ältere Kameraden erinnerten sich, dass 1928 die Feldscheune in der Schildower Straße brannte. Es kamen ungefähr 30 Feuerwehren hierher nach Blankenfelde, teils motorisiert und teils auch mit Pferdekraft. Da manche Wehren auf Feuerschein gefahren waren, wussten sie nach Beendigung der Löscharbeiten nicht, wo sie waren, denn Blankenfelde war sicher sehr selten das Ziel von Einsätzen, vor allem von Feuerwehren aus der „Stadt“.

Ein weiterer Einsatz ist uns auch durch Erzählungen von älteren Bürgern bekannt. Ein Bauer fuhr mit seinem gerade neu erworbenen Pferd Schlick aus den Absetzbecken der Rieselfelder. Warum auch immer, er landete mit seinem Gespann inmitten eines Rieselbeckens.  Die Blankenfelder Feuerwehr half, Pferd und Wagen wieder auf den Weg zu bringen. Frau Gisela Schulz erinnert sich an diesen Einsatz besonders, da ihr Vater Friedrich Johnsdorf von diesem Einsatz mit fürchterlich stinkender Uniform zurückkam.

Mittwoch, 20. September 2017

Designed by LernVid.com